Ein Nacht wie jede andere. Doch dann fällt in Italien plötzlich der Strom aus. Ampeln, Straßenbeleuchtung, nichts geht mehr. Die Folgen sind teilweise verheerende Unfälle und missmutige Bürger, die auf ihren TV, ihren Laptop, ja, vielleicht sogar ihr geliebtes Handy verzichten müssen. Doch was für einen Einzelfall gehalten wird, stellt sich bald als europaweites Problem heraus: Ursache unbekannt.
Und während alle noch auf das Beste hoffen, nämlich dass der Strom schon bald wieder aus den Steckdosen fließt, ist es Piero, ein IT-Spezialist und aktiver Hacker, dem zum ersten Mal ein schrecklicher Verdacht kommt. Der angebliche Unfall ist ein gezielter Angriff auf das Stromnetz Europas. Doch warum und vor allem wer dahinter steckt, diese Frage kann auch er nicht beantworten. Eines ist jedoch klar: Wenn sie den Schuldigen nicht bald finden und das Stromnetz stabilisieren können, sind die Auswirken in Europa unvorstellbar …
Ferin schöpft Hoffnung aus der Konvention: Zwar stimmt es, dass sie wie alle unmaskierten Pheytaner unter den strikten Regeln der Konvention zu leiden hat, doch bald, bald ist sie siebzehn und sie wird ihre Maske bekommen. Die Maske, die ihr nach den Worten der Konvention die Freiheit schenken wird. Freiheit, nach der sie sich schon ihr ganzes Leben sehnt: makellose Schönheit, die ihre hässlichen blauen Male und somit auch ihre Herkunft verbergen wird. Doch ihr Traum ist nur von kurzer Dauer, denn bereits kurz nach der Maskierung zerbricht ihre Maske und löst sich in Staub auf. Von nun an ist sie eine Gesetzlose, eine Rebellin, eine Ausgestoßene. Doch dieser scheinbare Schicksalsschlag ist es, der ihr die Augen öffnet. Denn fernab vom Einfluss der Maske und der Konvention, umgeben von Gleichgesinnten erkennt sie die Wahrheit hinter der ganzen Farce. Die Maske ist eine Waffe, um die Pheytaner mit ihren Fähigkeiten gefügig zu machen und zu verhindern, dass ihr Volk wieder zu der Größe zurückfindet, die es einst besessen hat. Doch nicht nur die Aussicht auf Freiheit gibt Ferin neuen Mut. Mit dem Eintreffen des attraktiven Martu beginnt auch ihr Herz einen nie geahnten Höhenflug. Doch beides findet ein jähes Ende, als die Merdhuger sie in ihrem Versteck aufspüren, und schnell wird klar, dass sie kämpfen muss, um das zu schützen, was ihr wichtig ist. Doch wird es ihr gelingen, sowohl die Freiheit ihres Volkes als auch ihre Liebe vor dem Untergang zu bewahren?
Joe ist gut in seinem Job. Warum das so ist kann er auch nicht so genau sagen. Vielleicht weil er das richtige Maß an Hass in sich trägt. Möglicherweise, weil er das ganze „Töten oder getötet werden“ schon mit der Muttermilch aufgesogen hat. Vielleicht hatte er auch einfach nur ein Talent dafür Killer zu sein. Vielleicht liegt es aber auch ganz einfach an seiner ausgeprägten Paranoia. Obwohl er seit seinem achtzehnten Lebensjahr nichts anderes tut als durch Amerika zu reisen um die Anderen zu töten, beginnt er langsam an dem Sinn des ganzen zu Zweifeln und mit den sich langsam einschleichenden Zweifeln beginnt auch Joes Erfolgssträhne zu reißen. Erst wird er bei einem kleinen privaten Ausflug in einen Hinterhalt gelockt und beinahe getötet, dann vermasselt er auch noch einen extrem wichtigen Job. Und zu allem Überfluss tritt auch noch die junge Studentin Maria in sein Leben, die ihn mit ihrem Lächeln verzaubert. Von dem Moment ihrer ersten Begegnung an, geht sie ihm nicht mehr aus dem Kopf. Doch würde sie ihn verstehen? Würde sie damit zurechtkommen, womit er seinen Lebensunterhalt verdient? Und was noch viel wichtiger ist, wenn Maria trotz allem zu ihm stehen würde, würden sie ihn mit ihr gehen lassen…
Viel Zeit für Flitterwochen war der frischgebackenen Lady Alexia Maccon nicht vergönnt. Zu sehr nehmen sie ihre gegenwärtigen Pflichten als neue Alpha des Wolfsrudels von Woolsey-Castle und Muhjah der Königin von England in Beschlag. Doch als ohne ersichtlichen Grund auf einmal alle übernatürlichen Wesen in London ihre Fähigkeiten verlieren, ist nicht nur sie äußerst besorgt. Von einer Seuche ist die Rede oder möglicherweise eine bisher unbekannte Waffe. Die Königin betraut Alexia mit der Aufklärung des Problems, das so schnell wieder verschwand, wie es aufgetaucht ist. Eine willkommene Ablenkung für die wissenshungrige Lady Maccon. Doch ihre Nachforschungen werden von dem plötzlichen Verschwinden ihres Mannes überschattet, der sich in einer Nacht- und Nebelaktion in seine alte Heimat Schottland davongestohlen hat.
Der junge Tycho ist anders. Blass, mit langem silbrigen Haar und diesen erstaunlichen Augen, sticht er aus der breiten Masse heraus. Ein Edelmann könnte er sein, aus einem fernen Land. Doch die Wahrheit ist sehr viel dunkler, sehr viel unheilvoller. Er ist ein Wesen der Nacht, mit furchteinflößenden Fähigkeiten. Geschmeidig und geschickt bewegt er sich durch die Gossen Venedigs und zieht dabei ungewollt die Aufmerksamkeit von Atilo il Mauros auf sich, dem Anführer von Venedigs Assassinen. Dieser erkennt das potenzial in dem noch ungezügelten Geist und trachtet danach, ihn bei sich in die Lehre zu schicken. Doch wird es Atilo wirklich gelingen den unberechenbaren Tycho zu zähmen und für seine Zwecke einzusetzen, oder liegt seine Treue bei einer gänzlich anderen Person…