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Sontiges/Gemischtes [Original] Das gute Schicksal?

Savannah.

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Wolfs-Clan

Krebs

1

29.07.2010, 14:37 - im "Twilight Forum"

[Original] Das gute Schicksal?

Hallo.
Das ist das erste Mal, das ich Jahren eine Geschichte schreibe.
Der Arbeitstitel ist erstmal Das gute Schicksal, aber vielleicht ändere ich diesen während der Arbeit noch einmal.
Über Kritik würde ich mich sehr freuen.
Liebe Grüße,
Savannah.



Titel: Das gute Schicksal
Autor: Savannah.
Original oder Fanfiction: Original
Claimer: Die Geschichte ist mein alleiniges Eigentum, einschließlich aller Charaktere, Schauplätze und Handlung.
©Savannah.



Kapitel 1 – Das erste Treffen

Ich ging die Straße entlang. Es war kalt, aber ich musste noch Weihnachtsgeschenke kaufen. Der Geruch von heißem Glühwein und Lebkuchen stieg mir in die Nase. Jedes Jahr um diese Zeit sieht man verliebte Paare auf der Suche nach dem perfekten Geschenk für den Anderen suchen. Ich beobachtete ein Paar, das auf der anderen Straßenseite über ein paar Ski zu diskutieren schienen. Diese Bilder machen mich immer traurig, weil ich niemanden hatte, mit dem ich solche Diskussionen führen musste. Ich brachte nur ein Geschenk für meine Mutter. Ich würde ihr, wie fast jedes Jahr, ein Buch schenken. Sie schenkte mir immer Gutscheine, die ich selten einlöste.
Als ich den Buchhandel betrat ging ich direkt zu den Krimis. Meine Mutter las nur Krimis oder Liebesromane und in meiner Situation wollte ich nicht auch noch vor einem Haufen Bücher über die Liebe stehen.
Nach gut fünf Minuten hatte ich das perfekte Buch und stellte mich in die lange Schlange. Warum ging ich eigentlich immer im letzten Moment los, um Geschenke zu kaufen?
Vor mir stand ein großer, gut aussehender Mann mit braunen Haaren. Er hatte eine dunkelblaue Jeans und eine schwarze Jacke an. Ich stelle mir vor, wie ich ihn ansprach und wir zusammen Weihnachten feiern würden.
Auf einmal drehte er sich um und schaute mich an, als hätte er meine Gedanken gehört. Ich versuchte zu lächeln. Er lächelte zurück und fragt mich überraschend:
„Hallo. Wollen wir unsere Einkäufe zusammen legen?“
Ich war für die ersten Sekunden total sprachlos. Er hatte braune Augen, die Schönsten, die ich je gesehen hatte.
„Äh. Ja, gerne. Wenn es Ihnen nichts ausmacht,“ brachte ich endlich aus mir heraus.
Ich stellte mich neben ihn in die Reihe und versuchte nicht zu nervös zu wirken, was mir allerdings nicht zu gelingen schien. Er ignorierte die Anzeigen meiner Nervosität geschickt, indem er ein Gespräch begann.
„Was kaufen Sie denn?“
Ich atmete einmal durch, bevor ich eine Antwort zu Stande brachte.
„Einen Krimi für meine Mutter, zu Weihnachten. Und sie?“
Er lächelte mich noch mal mit seinem wundervollen Lächeln an.
„Ein Kochbuch. Ich bin Weihnachten alleine und wollte mir etwas Leckeres kochen. Feiern Sie Weihnachten bei Ihrer Mutter?“
„Nein, sie feiert Weihnachten bei ihrem neuen Mann und ich bleibe alleine zu Hause.“
Wieso erzähle ich so etwas einem Fremden? Manchmal denke ich einfach nicht nach und handele einfach.
„Oh. Falls ich bis dahin kochen kann, können Sie auch gerne mit mir feiern. Ich habe gerne Gesellschaft und Weihnachten ist es immer traurig alleine zu Hause zu sitzen, finden Sie nicht?“
Wow. Meinte er das ernst?
„Aber ich kenne Sie doch gar nicht. Wie heißen Sie überhaupt?“
„Colin Boris Gernot. Und Sie? Wollen wir uns nicht lieber duzen?“
Colin Boris Gernot. Der Name schweißte sich in mein Gehirn. Er wollte, dass wir uns duzen. In meinem Kopf schwirrten tausende kleine Herzchen, obwohl ich ihn höchstens fünf Minuten kannte.
„Gerne. Mein Name ist Amanda Halona Davis.“
Er lächelte mich an und bezahlte unsere Bücher.
„Schön, Amanda Halona Davis. Würdest du jetzt mit mir einen Glühwein trinken?“
Er wollte mit mir einen Glühwein trinken. Das erste Mal seit Wochen hatte ich nicht mehr Angst den Weihnachtsabend alleine verbringen zu müssen.
„Ja, ich würde mich sehr freuen.“

Ich stand am Rande des Weihnachtsmarktes und wartete auf Colin, der uns beiden Glühwein holte. Es war so kalt, dass ich meinen Atem sehen konnte. Aus allen Ecken hörte man Weihnachtslieder und fröhliche Leute.
Das erste Mal an diesem Abend hatte ich das Gefühl auch zu dieser Menschenmenge zu gehören, obwohl ich nur noch am Rande stand. Ich war nicht mehr dieser Fremdkörper, der nicht zwischen all den Leuten sein wollte. Ich gehört zu den Menschen, die an der Vorfreude teilnahmen.
Die fröhlichen Paare fielen mir nicht mehr als erstes auf. Sie waren nur schwer unter den vielen Leuten auszumachen.
Jemand tippte mir von hinten auf die Schulter. Es war Colin, der mir eine Tasse Glühwein hinhielt, ich nahm sie an.
„Dankeschön.“
„Bitte.“
Und schon wieder sah ich sein bezauberndes Lächeln. Ich versuchte zurück zu lächeln, aber ich weiß nicht, ob es mir gelang.
So standen wir eine Weile da und unterhielten uns. Er erzählte mir von seinem Studium in Kunstgeschichte und dass er noch nicht sehr lange in der Stadt wohnte.
Gegen Abend bot er mir an, mich nach Hause zu bringen, was ich dankbar an nahm.
Auf dem langen Weg nach Hause reden wir über ein weiteres Treffen.
„Lass uns einfach einen gemütlichen Abend zusammen verbringen. Wie wäre es mit Kino und dann nach ein schickes Essen?“
Ich liebe das Kino und schick Essen war ich noch nie.
„Ich würde mich sehr freuen, wenn ich den Film aussuchen darf. Du kannst dann das Restaurant aussuchen, okay?“
Ich kannte nicht so viel Restaurants und mit Filmen kannte ich mich gut aus.
„Abgemacht.“
Wir standen inzwischen vor meiner alten Holztür, die nur schwach von der Straßenlaterne beleuchtet wurde.
„Möchtest du mit reinkommen?“ frage ich, obwohl ich zweifelte, was ich mir dadurch erhoffte.
„Lieber nicht, ich möchte nichts überstürzen, Amanda. Ich hoffe, du verstehst das.“
Seine Antwort hätte auch aus einem Märchenbuch stammen können, denn ich hätte nie damit gerechnet.
„Gut. Das ist eine sehr gute Antwort gewesen. Ich hoffe, du meldest dich bald bei mir.“
Am Liebsten hätte ich die letzten Sätze nicht gesagt. Hoffentlich hielt er mich nicht für Oberflächlich. Außerdem habe ich gesagt, dass er sich melden soll, das bedeutet, ich musste warten.
Ich stand vor meiner Haustür mit gemischten Gefühlen und schaute Colin nach, wie er sich auf seinen Heimweg machte.
Francie -> Savannah.
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Wassermann

2

01.08.2010, 19:46 - im "Twilight Forum"

gut, wie ich sehe hast du noch keine antworten erhalten, da nehme ich mich mal deiner geschichte an xD
Jedes Jahr um diese Zeit sieht man verliebte Paare auf der Suche nach dem perfekten Geschenk für den Anderen suchen.
du hast 2 mal in einem satz suche.. klingt komisch..würde den satz noch mal ändern.. vllt das letzte suchen einfach weglassen^^
zu diskutieren schienen
zu diskutieren schien (das paar ist einzahl)
Ich brachte nur ein Geschenk für meine Mutter
brauchte =D
Ich stelle mir vor, wie ich ihn ansprach
du hast die ganze zeit in der vergangenheit geschrieben, da kannst du nicht einfach in die gegenward wechseln^^ also: ich stellte mir vor
und: wie ich ihn anspreche oder: wir ich ihn ansprechen würde (ansprach ist vergangenheit und es liegt ja noch in der zukunft)
Er ignorierte die Anzeigen meiner Nervosität
die anzeichen xD
obwohl ich nur noch am Rande stand
versteh ich iwie nicht.. sollte es nicht heißen: obwhl ich immer noch am rande stand?
dann nach
danach xD

soo das waren dann erst mal so die gröbsten fehler die ich gefunden hab^^
aer jetzt erst mal zum lob :anstubs: ich finde du schreibst sehr flüssig, trotz fehler.man kann sich gut in die situationen hineinversetzen und ich habe alles sehr deutlich vor mir gesehen, mach weiter so^^

bin schon gespannt wie es weiter geht, hoffe du schreibst bald weiter :applaus:

lg lisa :byebye:
Eine Person gefunden zu haben,die man lieben kann, ohne angst haben zu müssen, enttäuscht zu werden,ist das größte glück auf erden >3

Das Leben hat keinen Sinn, das Leben ist der Sinn.
:dance:
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Wolfs-Clan

Krebs

3

06.08.2010, 22:45 - im "Twilight Forum"

Danke fuer deine Kritik =)
Ich bin grade im Urlaub in Spanien, aber sobald ich wieder zu Hause an meinem Laptop sitze kommt Kapitel 2, versprochen.
Ich habe schon angefangen es zu schreiben, aber ich muss es noch abtippen und das ist bei oeffentlichen PC meistens nicht so leicht.
Bis dann <3
Francie -> Savannah.
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Wolfs-Clan

Krebs

4

29.08.2010, 20:26 - im "Twilight Forum"

Hier kommt jetzt endlich das zweite Kapitel:

Kapitel 2 - Das Warten

Vor einer Woche hatte ich Colin kennen gelernt. Er war genau mein Typ. Groß, breite Schultern, schwarze Haare und dunkle Augen, die geheimnisvoll wirkten. Abgesehen von seinem Aussehen schien er ein sehr charmanter Gentelman zu sein.
An jenem Abend wirkte alles positiv auf mich. Erst seitdem ich eine Woche kein Wort von ihm gehört hatte, überlegte ich, was schief gelaufen war.
Hielt er mich vielleicht tatsächlich für Oberflächlich, wegen meiner doofen Bemerkung? Oder war etwas dazwischen gekommen? Oder war ich einfach nicht sein Typ? Oder vielleicht ist ihm auch was passiert und ich sollte mir mehr sorgen um ihn machen? Oder war eine Woche gar nicht genug Wartezeit?
Ich hatte oft über all diese Frage gegrübelt. Langsam glaubte ich den Verstand zu verlieren, denn eigentlich war er nur eine flüchtige Bekanntschaft, von der ich mir mehr erhoffte. Keiner meiner Freunde hatte ihn je gesehen. Ich wusste auch noch nicht sehr viel von ihm, nicht einmal wann er Geburtstag hatte.
Ich hatte überlegte, ob ich mal zur Universität gehen sollte und mich in einen Kurs setzten, um ihn zufällig zu treffen. Dann hätte ich ihn fragen können, warum er sich nicht gemeldet hatte. Aber letzten Endes entschied ich mich immer gegen diese Idee.
Ich wunderte mich über die Gefühle gegenüber des Fremden.
Es war so als hätte er mich verzaubert, in irgendeinen Bann gezogen, dem ich nicht mehr entkommen konnte.
Ich dachte fast nur noch an ihn, wie perfekt er mir erschienen und wie schön das nächste Treffen hätte aussehen können. Wir hatten sogar schon vom nächsten Treffen geredet und dann saß ich da und wusste nicht, ob es dieses Treffen je geben würde.
Es waren nur noch ein paar Stunden bis Weihnachten und ich hatte keine Besorgungen für ein Essen gemacht, weil ich so auf eine Einladung von Colin gehofft hatte.
Vielleicht hätte ich über Weihnachten einfach verreisen sollen. Ich hatte schon lange nichts anderes mehr gesehen als diese Stadt und langsam war ich sie Leid. All diese grauen Hochhäuser, die überfüllten Straßen, der Verkehr und die schlechte Luft. Ich hätte in die Berge fahren, Ski fahren und mich ein wenig entspannen können. Ausgeruht währe die Schule nach den Ferien wieder viel leichter und der Ausflug hätte mich auch von Colin ablenken können.
Ich wusste nicht, ob man so kurzfristig noch ein Zimmer buchen konnte, also setzte ich mich von meinen alten PC und suchte nach einem günstigen Hotel in den Bergen.
Als ich eins gefunden hatte und mir die Nummer auf einem kleinen Block notiert hatte, kam mir die Idee Colin im Internet zu suchen.
Ich tippte langsam seinen Namen ein: Colin Gernot
Langsam erschienen die verschiedenen Seiten, in denen von Colin Gernot die Rede war.
Bei der ersten Seite handelte es sich um eine Facebook-Seite, auf die ich keinen Einblick bekam, da ich nicht mit ihm befreundet war. Die anderen Seiten waren alle nicht interessant, da es sich bei den meisten nur um irgendeinen anderen Colin ging.
Die Suche hatte nichts gebracht. Ich überlegt noch einmal, ob ich mich bei Facebook anmeldete, aber ich entschied mich dagegen.
Ich wollte jetzt nicht mehr an ihn denken und meine Ferien genießen. Ich wollte Spaß und mit meiner besten Freundin ich Silvester feiern. Mein ganzes Leben hatte sich eine Woche um einen Fremden gedreht, so sollte das nicht weitergehen.
Ich nahm das Telefon und rief in dem Hotel an, in das ich so gerne verreisen wollte. Eine Frau am anderen Ende sagte, es seinen leider keine Zimmer frei und ich sollte es nächstes Jahr noch einmal versuchen.
Frustriert zog ich mich an, denn ich musste noch schnell einkaufen, bevor ich am Weihnachtsabend hungrig da sitzen musste. Ich zog meinen langen, knallroten Mantel an. Während ich meine braunen Stiefel anzog, klingelte das Telefon. Ich war für einen Moment versteinert. War es vielleicht Colin, der sich genau eine Woche nach unserer ersten Begegnung meldete?
Ich drehte mich um und ging ran.
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Menschen-Clan

Wassermann

5

30.08.2010, 19:50 - im "Twilight Forum"

Erst seitdem ich eine Woche kein Wort von ihm gehört hatte,
erst seit dem ich eine woche kein wort von ihm gehört habe
und mich in einen Kurs setzten, um ihn zufällig zu treffen.
setzen
Ich wollte Spaß und mit meiner besten Freundin ich Silvester feiern
satz noch mal überarbeiten xD

:applaus: uiuiui xD das muss einfach colin sein^^ die arme.. hat eine woche auf eine nachricht von ihm gewartet -.-
was wohl los war? schreib schnell weiter xD
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